• Kolekcja TeX Gyre

    Kollektion TeX Gyre

     

    Wzornik

     

    Das Projekt TeX Gyre, sieht die Ergänzung der Schrift zu einer reichen Sammlung von diakritischen Zeichen vor, die den Gebrauch in allen die lateinischen Schrift anwendenden Sprachen ermöglicht. Das Projekt wird von Grupy Użytkowników TeX – Gruppen der TeX-Nutzer (CS TUG, Dante e. V., GUST, NTG, TUG India, TUG) unterstützt. Herzlich bedanken wir uns bei den Mitgliedern dieser Gruppen, wie auch bei allen Nutzern, die uns mit ihren Kommentaren, Einfällen, Bemerkungen, Fehlerberichterstattungen, Protesten, Anspielungen, Tröstungen, usw. geholfen haben.

    Die Schrift sind von Bogusław „Jacko“ Jackowski und Janusz Marian Nowacki „Ułan” („Ulan“) von GUST vorbereitet worden. Die LaTeX-Unterstützung ist von Marcin Woliński vorbereitet worden, ebenfalls Mitglied von GUST. Vietnamesische Letters sind von Han The Thanh hinzugefügt worden.

    Alle Familien enthalten Schrift im Format PostScript Type1 und OpenType, in den folgenden Varianten: regular, bold, regular italic und bold italic. Zugänglich sind auch die im Programm TeX erforderlichen Dateien. Die Schrift TeX Gyre dürfen freizügig gemäß der GUST-Lizenz angewendet und verbreitet werden, die auf LaTeX Project Public License gestützt ist.

     

    tg-adventor

    Die Schriften TeX Gyre Adventor sind auf den Schriften „URW Gothic L“ gestützt, die auf der Lizenz GPL mit dem Programm Ghostscript verbreitet werden.

    Die Form Avant Garde (Avant Garde Gothic), ist eine lineare Antiqua ohne Serife, mit runden Buchstaben, die auf einem Kreis konstruiert sind. Die Form entstand aus der Inspiration von R. Ginsburg, dem Verleger der Zeitschrift Avant Garde Magazine, für die Herb Lubalin 1967 logotypische Titelvignette herstellte. Ungefähr 1970 entwarfen Lubalin und Tom Carnase einige Serien der Ligaturen und alternativen Buchstaben Avant Garde und erste fünf einfache Grundvarianten dessen: sehr dünn, dünn, normal, halbfett und fett. Weitere vier enge Varianten entwarf Carnase. Fünf kursive Varianten sind das Werk der schweizerischen Gruppe „Team 77“, die in der folgenden Besetzung arbeitete: André Gürtler, Christian Mengelt und Erich Geshwind. Eigentümer der Urheberrechte ist die International Typeface Corp., die die Lizenz an dieser Form zahlreichen Herstellern der Träger der Fotosatz- und transphärischen Schriften erteilt. Computertypen mancher Varianten Avant Garde bieten u. a. Adobe Systems, Linotype-Hell, Agfa Corp., Bitstream oder Scangraphic an. In dem Studio der Hamburger Firma URW wurden Schrift von 36 Varianten dieser Form erstellt. Avant Garde ist eine der Standardformen vieler Arten der Computerdrucker.

     

    tg-bonum

    Die Schriften TeX Gyre Bonum sind auf den Schriften „URW Bookman L“ gestützt, die auf der Lizenz GPL mit dem Programm Ghostscript verbreitet werden.

    Bookman, Antiqua mit zwei Elementen, bestimmt für den Werksatz. Originelle Form, stammend aus der Typengießerei Miller & Richard in Edinburg, hieß Old Style, und wurde von Alexander C. Phemister 1860 entworfen. 1925 bearbeitete die Firma Ludlow auf Grund der fetten Formvariante dieser Gießerei diejenige Schrift für Titelmatrizen, um das Jahr 1936 erschien sie auf Matrizen Mergenthaler Linotype und Monotype. In den siebziger Jahren entwarf Edward Benguiat bei der International Typeface Corp. eine Familie von zehn Varianten der Form ITC Bookman. Seit diesem Moment ist sie zwecks der Unterscheidung, die historische Form Bookman Old Style zu nennen. Die Form befindet sich im Programm der meisten Hersteller der Computerschriften.

     

    tg-termes

    Die Schriften TeX Gyre Chorus sind auf den Schriften „URW Chancery L Medium Italic“ gestützt, die auf der Lizenz GPL mit dem Programm Ghostscript verbreitet werden.

    Zapf Chancery ist das Werk des bekannten deutschen Typografen und Meister der Buchstabenkunst Hermann Zapf aus Darmstadt. Die Schriftform bezieht sich deutlich auf die Handschrift und künstlerische Kaligrafie. Einfache Varianten der Formfamilie Zapf Chancery sind einfach nur dem Namen nach, da die ganze Schrift sich leicht kursiv in Richtung des natürlichen Schreibens gestaltet. In der Gestalt von Buchstaben dieser Form ist deutlich der Einfluss von Kaligrafievirtuosen der italienischen und deutschen Renaissance zu sehen. Eine der Varianten Chancery – fettere Kursive (Italic) – ist eine bekannte Schrift, da sie seit 1985 gewöhnlicherweise die standardmäßige Ergänzung der Operationssysteme von Rechnern ist. Daher haben wir uns daran ein wenig „satt gesehen”, aber die sonstigen Varianten, besonders die einfachen, behalten immer ihre Frische. Die volle Familie auf Schriften Type 1 wurde im Adobe Systems 1990 vorbereitet.

     

    tg-cursor

    Die Schriften TeX Gyre Cursor sind auf den Schriften „Nimbus Mono L“ gestützt, die auf der Lizenz GPL mit dem Programm Ghostscript verbreitet werden.

    Courier (Courier Typewriter), Schriftform der Schreibmaschinen mit Zeichen identischer Breite, 1956 von Howard Kettler entworfen, der linearen Antiqua mit Serifen nachgebildet. 1961 wurde Courier in dem amerikanischen Konzern IBM (International Business Machines) auf Typenköpfe für Satzschriften dieser Firma adaptiert. Hinsichtlich der guten Leserlichkeit erwarb die Schrift, trotz deren Schablonenhaftigkeit, eine bedeutende Popularität nicht nur bei der Anwendung für Schreibmaschinen mit auswechselbaren Typenköpfen, sondern auch für Hebel-, Typenrad-, Computermosaik-, Tinten- und Laserdrucker. Die Schriften mit Courier befinden sich heutzutage in Systemdateien von fast jedem Computer.

     

    tg-heros

    Die Schriften TeX Gyre Heros sind auf den Schriften „URW Nimbus Sans L“ gestützt, die auf der Lizenz GPL mit dem Programm Ghostscript verbreitet werden. Die ganze Familie besteht aus 8 Varianten (vier in der Ausführung Regular und vier in der Ausführung Condensed).

    Helvetica, lineare Antiqua ohne Serife, die in vielen Varianten Max Miedinger für die schweizerische Gießerei Haas’sche Schriftgießerei (Münchenstein) entworfen wurde. 1957 erschien auf Schriften die erste Variante dieser Form. Mit der Zeit entstanden an verschiedenen Stellen zig Varianten dieser Schrift. In den Jahren 1983–84 wurde in der Frankfurter D. Stempel A.G. ein Versuch der Systematisierung deren Varianten nach der im Voraus angenommenen Skala und unter deren Kennzeichnung mit entsprechenden Nummern (Neue Helvetica) aufgenommen. Helvetica ist eine der am meisten verbreiteten Schriftformen auf der Welt. Sie wird auf allen Schrift der Schriftträger hergestellt. Helvetica befindet sich auch auf Computerschriften beinahe aller Hersteller. In den Schriftensammlungen für die PC-Computer wird sie Suisse oder Zurich genannt. In dem Katalog URW – Nimbus Sans.

     

    tg-pagella

    Die Schriften TeX Gyre Pagella sind auf den Schriften „URW Palladio L“ gestützt, die auf der Lizenz GPL mit dem Programm Ghostscript verbreitet werden.

    Palatino, Antiqua mit zwei Elementen, die mit ihrem Stil auf Renaissanceantiquaarten Bezug nimmt. Zu Beginn in drei Varianten von Hermann Zapf in den Jahren 1950–51 für die Typengießerei D. Stempel A.G entworfen. Sie wurde auf Linotypematrizen bei der Firma Linotype, auf Fotomatrizen vieler Hersteller und auf transphärischen Trägern hergestellt. In der letzten Zeit ist Palatino eine sehr populäre Schrift, ins Besondere im Computersatz. Computerdrucker zahlreicher Schrift und Operationssysteme haben diese Form in der Fabrikausführung in dem Speicher vom deren „eisernen“ Programm der Schriften. Die Schriften mit der Familie der Form Palatino werden von allen bedeutenderen Herstellern angeboten.

    Ich lade Sie zur Bekanntmachung mit einer breiteren Beschreibung auf der Seite http://www.linotype.com/1494/theschoolyears.html.

     

    tg-schola

    Die Schriften TeX Gyre Schola sind auf den Schriften „URW Century Schoolbook L“ gestützt, die auf der Lizenz GPL mit dem Programm Ghostscript verbreitet werden.

    Century, Antiqua mit zwei Elementen die auf englische klassizistische Antiqua, sog. modern faces, Bezug nimmt. Sie wurde unter dem Namen Century Expanded von Linn Boyd Benton für American Type Founders 1894 entworfen. (sie soll nicht mit den Formen Century Old Style desselben Autors und Century Catalogue aus der Gießerei ATF verwechselt werden, die in den Jahren 1909–10 entworfen wurden und sich auf die so genannten caractSres elzévirs bezogen.) Da diese Schrift in Europa eine große Popularität als eine Form der Schullehrbücher (siehe Augustea) erwarb, entwarf der Sohn von Linn Boyd, Morris F. Benton in den Jahren 1923–28 die Schrift des Vaters neu und goss zuerst im ATF als Century Schoolbook. Die Form befand sich schnell im Programm der ernst zu nehmenderen Hersteller der Schriftenträger für Werksatz (Buchsatz), auf Linotypematrizen der Firmen Intertype und Linotype und auf Matrizen Monotype und Ludlow. 1938 erzeugte Sol Hess im Monotype zu der Form Century die dünne Kursive dazu, und 1966 führte Charles Hughes im ATF eine einfache und kursive Variante der Form unter dem Namen Century Nova aus. Die nächste Variante der Form Century war die von Tony Stan 1980 entworfene ITC Century der Firma International Typeface Corp. Die Form von Morris Benton wird auf Computerschriften von den Firmen Agfa Corp. und URW, und unter dem Namen New Century Schoolbook von Linotype und Adobe Systems angeboten. In Computerdruckern mancher Schrift ist Century eine der Systemschriften.

     

    tg-termes

    Die Schriften TeX Gyre Termes sind auf den Schriften „Nimbus Roman No9 L“ gestützt, die auf der Lizenz GPL mit dem Programm Ghostscript verbreitet werden.

    Times, Antiqua mit zwei Elementen, 1931 von Stanley Morison für die Londoner Tageszeitung The Times entworfen. Die ersten Matrizen wurden 1932 in den englischen Firmen Monotype und Linotype hergestellt. Zurzeit wird diese Form gern als Werkschrift angewendet, umso mehr, dass sie perfekt die an die lateinischen angepassten Varianten des Griechischen und Kyrillischen besitzt. Sie hat auch Akzidenzvarianten, besonders auf Fotomatrizen verschiedener Firmen. Computerschriften mit der Form Times New Roman werden von allen Firmen hergestellt. Manchmal tritt diese Form, minimal modifiziert, unter anderen Namen auf, z.B. Times, Times Ten usw. In der Kollektion URW heißt sie Nimbus Roman, und in der Schriftensammlung Corel – Toronto. Siehe Artikel von Karol Bigelow auf der Seite.

     

    Beschreibungen der Schriftformen nach:

    Andrzej Tomaszewski

    „Leksykon pism drukarskich” („Lexikon der Druckschriften“)


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